Entspannen Sie sich. Aber bitte pünktlich.
Aktualisiert: vor 3 Tagen
Fünf Pools, acht Saunen, drei Apps, ein Stundenplan. Willkommen im Freizeitstress.
Aufguss um 15.10 Uhr in der Kräutersauna. Um 15.40 Uhr im Panoramabereich. Aber nur, wenn man sich vorher in der App eingetragen hat. Der Außenpool schließt um 18 Uhr, der Textilbereich ist ab 19 Uhr für Erwachsene reserviert. Frische Handtücher gibt es von 14 bis 15 Uhr.
Sie wollten abschalten. Jetzt brauchen Sie eine Excel-Tabelle.
Die Szene ist erfunden. Aber jedes Detail kommt in der Praxis immer wieder vor.
Die Gäste haben genug von Optimierung
Der Global Wellness Summit nennt in seiner Trendprognose 2026 die Gegenbewegung zur Selbstoptimierung als einen der großen Trends. Gefragt sind nicht mehr Werte, Zeitpläne und Tracking. Gefragt sind Erholung für das Nervensystem und echter Genuss.
Dazu passt eine Umfrage von Hotels.com unter mehr als 450 Hotels: 70 Prozent sagen, ihre Gäste sprechen lieber mit einem Menschen. Und Gäste scheitern im Zimmer schon am Licht und an der Klimaanlage.
Wer im Urlaub erst eine App verstehen muss, ist noch nicht angekommen.
Mehr Angebot heißt nicht mehr Erholung
Jedes neue Becken, jede neue Sauna und jede neue Regel ist für das Haus ein Verkaufsargument. Für den Gast ist es eine weitere Entscheidung. Irgendwann plant er seinen Urlaub, statt ihn zu genießen.
Was EMPACTS daraus macht
Ich zähle mit, wie ein Gast: jede Regel, jede Uhrzeit, jede App, jede verschlossene Tür. Am Ende steht eine klare Liste, die vor allem eines enthält: Was kann weg? Denn „Weglassen“ ist bei EMPACTS kein Sparprogramm. Es ist oft die wirksamste Verbesserung.
Luxus ist nicht, alles zu haben. Luxus ist, an nichts denken zu müssen.
Eva Maria Moser-Werner, Gründerin EMPACTS
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