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Ihr Hotel ist zu laut.

Autorenbild: E Werner
E Werner
vor 3 Tagen
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Gäste zahlen heute für Stille. Viele Häuser verkaufen ihnen Hintergrundmusik.


Die Lobby beschallt Sie mit Lounge-Pop. Im Restaurant klappern 200 Teller und eine Kaffeemaschine röhrt. Im Ruheraum flüstert niemand, weil dort eine Familie Uno spielt. Und durch den Spa zieht eine Klangwolke aus Pumpen, Lüftung und Panflöte.


Willkommen im Erholungsurlaub.


Die Szene ist erfunden. Aber jedes Detail kommt in der Praxis immer wieder vor.


Stille ist das neue Statussymbol

Der aktuelle Trendreport von Hilton, erstellt mit Ipsos unter 14.000 Reisenden in 14 Ländern, gibt dem Phänomen einen Namen: „Hushpitality“. Reisende suchen gezielt Orte ohne Dauerbeschallung. Fast die Hälfte, 48 Prozent, hängt an Familienurlaube sogar eigene Tage an, um einfach einmal allein zu sein.


Gäste wollen nicht mehr Angebote, sondern weniger Lärm. Viele Hotels liefern das Gegenteil.


Lärm ist ein Planungsfehler, kein Schicksal

Niemand im Haus hört ihn noch. Das Team ist taub geworden für die eigene Musik, die eigene Lüftung und das eigene Geschirr. Der Gast hört alles. Und er zahlt nicht dafür, dass er mitten im Urlaub Ohrstöpsel braucht.


Wo es in fast jedem Haus zu laut ist

  • Lobby: Musik als Dauerberieselung, die keiner bestellt hat.

  • Restaurant: harte Flächen, kein Schall-Schutz, Tische Rücken an Rücken.

  • Spa: Technik, die dröhnt, und Ruheräume ohne Regeln.

  • Gänge: Türen, die knallen, und ein Lift direkt neben dem Zimmer.

  • Mischbetrieb: Gruppen, Kinder und Ruhesuchende im selben Raum, zur selben Zeit.


Was EMPACTS daraus macht

Ich höre Ihr Haus so, wie es Ihre Gäste hören: anonym, zu jeder Tageszeit, vom Frühstück bis zum letzten Saunagang. Das Ergebnis ist eine Lärmkarte Ihrer Gästereise. Sie zeigt, wo es laut ist, warum, und was es kostet, das zu ändern. Vieles davon ist gratis: Musik aus, Zeiten trennen, eine Regel für den Ruheraum.


Stille kann man nicht bauen. Aber man kann aufhören, sie zu zerstören.


Eva Maria Moser-Werner, Gründerin EMPACTS


Wie laut ist Ihr Haus wirklich? Erstgespräch anfragen


 
 
 

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